Dienstag, 9. Juli 2013

Berg der Kreuze - Pilgerort (Litauen)


Der Berg der Kreuze ist ein katholisch und touristisch geprägter Wallfahrtsort in Litauen unweit von Šiauliai (deutsch: Schaulen) an der Straße nach Riga. Die Pilger pflegen Kreuze auf den Hügel zu stellen, verbunden mit einem Wunsch oder Dank. Die Wallfahrt erfolgt individuell und ist an keine Termine gebunden.
Zu sowjetischen Zeiten wurde mehrfach versucht, die Wallfahrt zu unterbinden. Mindestens dreimal wurden die Kreuze mit Planierraupen niedergewalzt. Da sich die Litauer hier durchsetzten, wurde der Berg der Kreuze auch ein nationales Symbol.


Als 1940 die Truppen der Roten Armee auch in Litauen einmarschierten, stieg die Zahl der Kreuze explosionsartig an. Der Grund: Von 1941 bis 1952 verschleppte das Sowjetsystem Abertausende Menschen nach Sibirien, wo sie unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten und leben mussten. Schicksale, an denen die Litauer mit abertausenden Kreuzen gedacht wurde. Kein wunder, dass den Sowjets der Kreuzberg stets ein Dorn im Auge war. Mehrfach versuchten die Besatzer den "Berg der Kreuze" zu vernichten. Wie durch ein Wunder standen am nächsten Morgen immer wieder die ersten Kreuze – über Nacht von mutigen Litauern eingebuddelt. Der verbissene Krieg um die Kreuze dauerte fast 20 Jahre.


„So was gibt’s doch gar nicht“; ist oftmals der erste Reflex. Was man etwa 10 km außerhalb der litauischen Industriestadt zu sehen bekommt, kann man nicht glauben und haut einen schlichtweg um. Große Kreuze, kleine Kreuze, riesige Kreuze und winzige Kreuze, schwarze und bunte Kreuze, Kreuze aus Pappe, Holz, Glas Metall und Kunststoff. Einfach hingestellt, eingegraben oder hängend an Bändern und Rosenkränzen. Kreuze in Bündeln übereinandergehängt – Kreuze dicht an dicht. Inschriften verraten oft die Herkunft der Kreuze. Nimmt man sich ein wenig Zeit, erkennt man schnell, dass auf dem Berg Kreuze aus der ganzen Welt stehen.


Am 7. September 1993 besuchte Papst Johannes Paul diesen Ort und zelebrierte in einer Holzkapelle unter freiem Himmel vor etwa 100.000 Gläubigen eine Messe. Er stiftete ein großes Kreuz. Seither gilt der Kreuzberg auch als heiliger Ort für Katholiken aus aller Welt, was man auch an den Kreuzen mit Inschriften aus aller Welt erkennen kann.


 












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Mittwoch, 3. Juli 2013

Der Hügel von Vauquois



Vauquois ist eine französische Gemeinde im Departement Meuse in der Region Lothringen; sie liegt 35 Kilometer nordwestlich von Verdun. Bekannt wurde Vauquois durch seinen 290 Meter hohen Berg mit gleichem Namen, der im Ersten Weltkrieg erbittert durch einen Minenkrieg umkämpft war.

Der Berg Vauquois war strategischer Standort: Er ermöglicht den Blick nach Verdun und Sainte-Menehould. Von hier aus hätte das Artilleriefeuer gegen feindliche Stellungen gerichtet werden können. Da der Berg von keiner Seite erobert werden konnte, versuchte man gegen- und wechselseitig die Höhe mit unterminierten Sprengladungen einzunehmen. Die Feinde hörten jeweils die unterirdischen Grabungen der anderen Seite. In diesem Minenkrieg ging es darum, die Sprengladung vor dem Gegner zu zünden, um die feindliche Grabungsmannschaft zu verschütten. 536 Sprengungen musste der Berg über sich ergehen lassen. Das Dorf wurde derart ausgelöscht, dass nicht einmal mehr Kellerreste zu sehen waren. Das Gelände war voller Munition, Kriegsmaterial und Leichen. Nach dem Krieg wurde den Bewohnern der Zutritt daher verweigert. Eine kleine Gruppe bezog in der Nähe liegendes, verlassenes Barackenlager und errichtete die Siedlung am Fuße des Südhangs neu.


Schwerpunkt des Grabenkrieges in den Argonnen. Es handelt sich hier um das beste Beispiel unterirdischer Stellungen. Diese hervorragend erschlossene und gepflegte Anlage gehörte zu den wichtigsten Segenswürdigkeiten des Départements.
Die Anhöhe Vauquois ist als intakter Schauplatz des Ersten Weltkriegs ein geschützes Kulturdenkmal.


Koordinaten: 49° 12′ N, 5° 4′ O

 
Lageplan von dem Dorf Vauquois
Deutscher Graben
Blick von der französichen auf die deutsche Seite am Waldrand.

 
Deutscher Stollen

Deutscher Stollen

Kaserne im Hügel
Kaserne im Hügel


Kaserne im Hügel

Krater der Minenexplosionen, das Denkmal steht auf der französichen Seite wo einmal die Kirche stand.
Zum Gedenken an die gefallenen und verschütteten Soldaten.

Sonntag, 9. Juni 2013

Museum für Moderne Kunst



Das MMK Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main wurde 1981 gegründet. Der Marburger Kunst- und Architekturtheoretiker Heinrich Klotz und der Theater- und Kunstkritiker Peter Iden gelten als die Initiatoren. 













Montag, 3. Juni 2013

Wave-Gotik-Treffen in Leipzig


Das Wave-Gotik-Treffen ist ein Musik- und Kulturfestival, das seit 1992 jährlich am Pfingstwochenende in Leipzig stattfindet. Mit derzeit etwa 20.500 Besuchern ist es neben dem in Hildesheim stattfindenden M'era Luna eine der größten Veranstaltungen der Alternative- und Schwarzen Szene.













http://www.wave-gotik-treffen.de/






Sonntag, 2. Juni 2013

Venedig



Venedig ist eine auf der Welt einzigartige Stadt, die jeder einmal besuchen sollte. Jedes Mal, wenn Sie nach Venedig zurückkehren, wird es diesem Ort aufs Neue gelingen, Sie mit den Emotionen und der Atmosphäre, die er hervorruft, ins Staunen zu versetzen.