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Donnerstag, 14. November 2013

Palanga (Litauen)



Palanga (18.000 Einwohner) ist der bekannsteste und beliebteste Ferienort und Kurort in Litauen. Die langen weissen Sandstrände der Ostsee, die Dünen, die saubere Luft und die duftenden Kiefernwälder in Palanga werden jährlich von mehr als 3 Mio. Touristen besucht.
Zum Kurort wurde Palanga am Ende des 19.Jh. ernannt. Dieses war ein großer Verdienst der Grafenfamilie Tiskevicius. Unter der Herrschaft der Tiskevicius wurde in Palanga der botanische Park mit Schloss und dem heutigen Bernsteinmuseum angelegt, der Hafen von Palanga errichtet und die ersten Heilanstalten und Sanatorien eröffnet, die heute zu den Sehenswürdigkeiten von Palanga zählen.

In den letzten Jahren wurden in Palanga viele verschiedene Hotels, Pensionen und Gästehäuser eröffnet. Im Kurort Palanga gibt es eine große Auswahl an Cafés, Bars, Restaurants, Diskotheken, Nachtclubs und Casinos. Palanga gehört neben der Kurischen Nehrung zu den bedeutendsten Zentren des litauischen Fremdenverkehrs, die lange Strandpromenade mit Seebrücke, der Flughafen Palanga, und die Sanatorien und Rehabilitationszentren in Palanga sind die Hauptgründe dafür.
















Mittwoch, 13. November 2013

Nemunas Delta Regional Park (Litauen)



Eine einzigartige Landschaft bietet das Delta des Nemunas (der Memel) mit seinen beiden Hauptarmen, Atmata und Skirvytė, und der von ihnen umschlossenen Insel Rusnė. Das diese Landschaft prägende, allgegenwärtige Wasser präsentiert sich in einem vielfältigen Zusammenspiel aus weit verzweigten Flussarmen, dem grossen Lagunensee Krokų Lanka und vielen anderen kleinen Seen. Hinzu kommen alte Flussbetten, Sümpfe und Moore. Besonders zur Zeit der grossen Frühjahrsflut wird Ihnen der Regionalpark unvergessliche Eindrücke bieten. Dieses einzigartige Ökosystem einer abwechslungsreichen Landschaft mit ihrer natürlichen Dynamik gilt es im Regionalpark zu bewahren.




Rusnė (deutsch Russ) ist ein Städtchen (miestelis) in der Rajongemeinde Šilutė im Westen Litauens im Bezirk Klaipeda. Die Ortschaft liegt im historischen Ostpreußen (Memelland) im Stammesgebiet der prussischen Schalauer. Im Dialekt der Schalauer bedeutet der Name „Ort, der umflossen ist“. Der Ort liegt auf einer Insel im Mündungsdelta des Flusses Memel, über den Hauptschifffahrtsweg Atmata (Atmath) etwa 12 Kilometer vom Kurischen Haff entfernt, und befindet sich somit mitten im Regionalpark „Nemuno Deltos“ (Memel-Delta). Unmittelbar südöstlich von Rusnė verläuft die Grenze zur russischen Oblast Kaliningrad, wo die Elchniederung beginnt. Nordöstlich befindet sich die Stadt Šilutė (Heydekrug). 
http://de.wikipedia.org/wiki/Rusn%C4%97
    






Der Leuchtturm von Uostadvaris Es ist ein historisches Technikdenkmal. Er wurde 1873      an einer für die Schifffahrt wichtigen Stelle, vor der Minija-Mündung, gebaut. Bis heute ist der aus festen Ziegelsteinen gebaute eckige Turm erhalten geblieben, denn die Zeit hat ihn verschont. Der Leuchtturm von Uostadvaris ist ca. 2 km vom Kurischen Haff entfernt. Er dient heutzutage nicht mehr zu Navigationszwecken und wird ausschließlich als Aussichtsturm benutzt.  


Das Ethnographische Hof–Museum in Rusne wurde 1987 als typischer Fischerhof gegründet. 1987-1997 wurde der Hof umgestaltet. Auf dem Hofgelände stehen genauso wie vor 100 oder 200 Jahren drei Gebäude: ein Wohnhaus, ein Stall mit einer Scheune und ein Holzschuppen. Das ursprüngliche Aussehen der Gebäude blieb auch nach der Renovierung unverändert. Das Museum soll der heutigen und den kommenden Generationen die sich für die Geschichte der Insel Rusne interessieren, beim Rückblick auf das 19. und den Anfang des 20. Jahrhunderts helfen den Haushalt und den Alltag der Einheimischen zu vermitteln, ihre Liebe zur Natur und ihre Baukunst zeigen. Eine weitere Aufgabe des Museums ist die Entwicklung von Naturschutzzielen.












Freitag, 8. November 2013

Zemaitijos Nationalpark (Litauen)



Wenn Sie auf Reisen Natur pur schätzen und regionale Traditionen kennen lernen wollen, sind Sie im Nationalpark von Niederlitauen (Žemaitija) genau richtig.

Die Seen, die Wälder, die Architektur, die Handwerkskunst der Holzschnitzer, die traditionelle Lebensweise der Žemaiten zu hören, zu spüren und zu sehen, das alles macht den Nationalpark Žemaitija aus.


Der Nationalpark (Zemaitijos Nacionalinis Parkas) liegt im Nordwesten Litauens im Land der Zemaiten im Städtedreieck Plunge, Salanti und Seda.

Zu dem Park gehört auch der riesige, glasklare Plateliai-See. Es handelt sich um ein sehr waldreiches Gebiet (9 700 ha), in dem auch kleine Dörfer liegen. Sehenswert ist vor allem Zemaiciu Kalvarija. Das Informationszentrum des Parks befindet sich in Plateliai.
  
Koordinaten:   http://goo.gl/maps/KjvZh














Die Kuhrische Nehrung (Litauen)



Vor mehr als 5000 Jahren formten Wellen und Wind die eigenartige und faszinierende Landschaft der Kurischen Nehrung. Man glaubt, in der Sahara zu sein, beschrieb schon Thomas Mann sein Sommerdomizil in Litauen. Die Große Düne bei Nidden (litauisch Nida), eine der größten Dünen in Europa, wird auch die ostpreußische Sahara genannt.


Beschauliche Fischerkaten, das ruhig liegende Kurische Haff, weite Kiefernwälder, die rauschende Ostsee mit einem scheinbar endlosem weißen Sandstrand, die Wanderwege und natürlich die berühmte Große Düne mit dem phantastischen Ausblick vom Haff bis zur Ostsee.


Die Nehrung besteht ausschließlich aus Sand mit riesigen Wanderdünen, die in den vergangenen Jahrhunderten, nach der Abholzung in der frühen Neuzeit, immer wieder Ortschaften unter sich begruben. Der Sage nach, soll die schöne Riesin Neringa den Sand in ihrer Schürze herbeigeschleppt und aufgeschüttet haben, um die Kuren vor der Gewalt des Meeresgottes Bangputis zu schützen. 



 Dünen südlich von Juodkrante (deutsch Schwarzort) mit Blick auf das Kurische Haff.

 Dünen südlich von Juodkrante (deutsch Schwarzort) mit Blick auf das Kurische Haff.

Karvaičiai (deutsch Karwaiten) war eines von zwanzig Dörfern, die unter den Dünen der Nehrung begraben sind.

Große Dünen südlich von Nida (deutsch Nidden)   mit Blick auf das Kurische Haff.

 Seit 2000 gehört die Kurische Nehrung zum Weltkulturerbe der UNESCO.

 Beschauliche Fischerkate.

Mit dem Kurenwimpel am Boot zeigten kurische Fischer, die auf den Haffen ihrer Tätigkeit nachgingen, ihren Heimathafen an. Jeder Ort hatte seine eigene Farbkombination.

Das Thomas-Mann-Haus in Nida/Nidden, der ehemalige Sommersitz des Nobelpreisträgers, ist mit 40.000 Besuchern pro Jahr das meistbesuchte Museum Litauens.  Zugleich dient es als Begegnungsstätte und Tagungsort für verschiedene Veranstaltungen. Einmal jährlich findet das »Internationale Thomas-Mann-Festival« statt.

Besonders auffallend sind in Nida die farbenfrohen kurischen Holzhäuser.

 Blick von der Kurischen Nehrung über das Haff zum Festland.