Mittwoch, 8. Januar 2014

Restonica Tal (Korsika)



Das Restonica-Tal führt von der im Zentrum Korsikas gelegenen Stadt Corte ins Gebirge. Die durch das Tal führende Straße ist sehr schmal und überwindet auf einer Entfernung von 15 km einen Höhenunterschied von fast 1000 m. An vielen Stellen bietet der Weg faszinierende Ausblicke, nicht zuletzt auf die vielen bizarren Felsformationen.
Am Ende des Restonica-Tals findet man in 1370 m die Bergerie de Grotelle, von der aus schöne Wanderungen unternommen werden können. Zwei Ziele, die innerhalb von einer bzw. zwei Stunden erreichbar sind, sind die beiden Seen Lac de Capitello und Lac de Melo. Von beiden wird der Fluss Restonica gespeist, der an einigen Stellen Bade- und Schwimmmöglichkeiten bietet.
Oberhalb des Restonica-Tals liegt nach 1000 m Aufstieg auch noch der Oriente-See (Lac del'Oriente).  Seit Ende der 1990er Jahre wurden auch im Restonica-Tal zahlreiche moderne Klettertouren erstbegangen und mit Bohrhaken eingerichtet. Neben dem bekannteren Bavella-Gebiet ist das Restonica-Tal nun ein attraktives Ziel zum Klettern.
Da das Restonica-Tal ein beliebtes Ausflugsziel ist, wurden von der Stadtverwaltung Corte einige Maßnahmen zur Kontrolle des Verkehrs vorgenommen. Schon länger ist die Straße im Restonica-Tal halbtags immer nur in eine Richtung zu befahren: morgens nach oben, nachmittags nach unten. Diese Maßnahme ist vor allem im hinteren Bereich wichtig, da hier die Straße teilweise sehr eng und in nicht mehr allzu gutem Zustand ist. In der Hochsaison muss man auf einem breiteren Parkplatz etwa 1,5 km unterhalb der Bergerie, auf dem man auch wenden kann, für das Parken bezahlen und wird dann von zahlreichen Mitarbeitern weitergeleitet und einen Parkplatz zugewiesen.

http://youtu.be/mkVUU4TtIuQ

  










Montag, 6. Januar 2014

Asko Tal (Korsika)



Das Valée d’Asco in Zentral-Korsika ist ein langes Gebirgstal etwa 35km nördlich von Corte, das bis auf das Dach von Korsika führt. Eine Panoramastraße führt bis an den Fuße des Monte Cinto, die mit 2706 Metern höchste Erhebung der Insel. Die 33km lange, schmale, aber gut ausgebaute Kurvenstrecke bis nach Haut Asco ist vor allem bei Radlern und Motorradfahrern beliebt.
Den Anfang des Tals bildet die etwa 10 Kilometer lange Schlucht Gorges de l’Asco, die sich ein kleines Rinnsal, das bei Tauwetter zum reißenden Gebirgsbach wird, durch das Granitmassiv gegraben hat. In dem engen Canyon warten zahlreiche Klettersteige und Seilwege auf Outdoor-Fans.
Am Ende der Schlucht liegt das ehemalige Hirtendorf Asco mit einem schönen Blick in das Nebbio. In dem verschlafenen Nest mit etwa 130 Einwohnern kann man wunderbar eine Kaffeepause machen oder den inselweit bekannten leckeren Honig aus Rosmarin- und Lavendelnektar kaufen. Dahinter geht es Richtung Hochgebirge, vorbei am Monte Padro und dem Capo Bianco-Massiv, durch die dichten Schwarzkiefern des Forêt de Carrozzica. In dem undurchdringlichen Forst leben noch heute wilde Mufflons, über den Wipfeln der Bäume ziehen Steinadler ihre Kreise.
In steilen Kehren geht es hinauf bis nach Haut Asco, die 1450 ü.d.M. gelegene Talstation der ehemaligen Monte Cinto-Skilifte und ein ganzjährig geöffnetes Restaurant. Haut Asco ist auch einer der letzten Etappen des Grande Randonnée 20, dem berühmten korsischen Fernwanderweg. Eine anspruchsvolle Marschroute führt in etwa fünf Stunden bis hinauf auf die Spitze des höchsten Bergs Korsikas.












Donnerstag, 2. Januar 2014

Fangotal (Korsika)


Fangotal auf Korsika
Im Fangotal findet man zahlreiche schöne Badestellen. Der Fluss mit dem glasklaren Wasser und den farbigen, rund geschliffenen Steinen entspringt an der markanten Paglia Orba, die sich majestätisch im Hintergrund des Tals erhebt. Rechts davon erkennt man sogar das Loch im Capo Tafunato. Das kristallklare Wasser bildet überall größere und kleinere Becken. Einige sind so tief, dass man problemlos von den Felsen hineinspringen kann. Da die Strasse meist nicht weit entfernt vom Fluss verläuft, sind die Badestellen sehr bequem erreichbar. Sehr lohnenswert und leicht zu bewältigen ist eine Flusswanderung.

http://goo.gl/maps/OXSXS











Mittwoch, 1. Januar 2014

Spasimata Hängebrücke (Korsika)


Zur Carozzu Hütte und der Spasimata Hängebrücke.
Man fährt mit dem Auto bis Bonifatu.
Der Weg ist eine Variante des GR 20 und führt in circa 2 Stunden entlang der Figarella zum Ref. de Carozzu.
Es geht überwiegend durch den Wald, was für aureichend Schatten sorgt. Je nach Wasserstand und Jahreszeit sind Badestops möglich. Circa auf der Hälfte gibt es eine erste kleine Hängebrücke, die gut gesichert ist und kein ernsthaftes Hindernis darstellt. Danach wird der Weg deutlich steiniger und steiler, lässt sich dennoch gut finden und gehen.

Die Carozzu Hütte lädt auf eine Sonnenterrasse ein, um den wohlverdienten Kaffee zu trinken. Hier sollte man unbedingt etwas Trockenes und Warmes zum Überziehen haben, da es ordentlich winden kann und es trotz der Mittagssonne kalt wird. Belohnt wird man außerdem mit einem Rundumblick über den Cirque de Bonifatu. http://goo.gl/maps/uZI2E

Von der Hütte erreicht man in circa 10 Minuten die Hängebrücke. Bei geringem Wasserstand kann diese auch umgangen werden. Für jeden mit Höhenangst stellt sie eine ernstzunehmende Herausforderung dar. http://goo.gl/maps/IXSnz

Unterhalb der Brücke kann man auf den Steinen ein Sonnenbad nehmen oder die Füße ins Wasser halten. Da der Weg einen Teil des GR20 bildet ist während der Saison immer etwas los. Der Rückweg ist in 2 Stunden bequem zu machen.











Dienstag, 26. November 2013

Museums U-Boot U-995



Am 13. März 1972 wurde U-995 von zwei Schwimmkänen nach Laboe überführt und als technisches Museum am Strand vor dem Marine-Ehrenmal abgesetzt. Das Boot war am 16. September 1943 beim Blohm & Voss in Hamburg in Dienst gestellt worden. Es gehörte zum Typ VII C, von dem bis 1945 insgesamt 693 Einheiten fertiggestellt wurden. Bis zu seiner Außerdienststellung am 8. Mai 1945 im norwegischen Drontheim wurde U-995 vorwiegend im Nordmeer gegen Geleitzüge und auslaufende Konvois und Sicherungsstreitkräfte eingesetzt.